Wieder etwas an OpenStreetMap getan

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Nach monatelanger Abstinenz habe ich heute wieder etwas zu OpenStreetMap beigetragen. Ich habe eine Straßenbahnhaltestelle mit dem Editor Josm nachgetragen, die auf Openstreetbugs als fehlend markiert war.

Es wird Zeit, meinen Wintec BT-201 GPS-Logger wieder einsatzbereit zu machen..

OSM in 3D mit dem XNavigator und OSM-Routing-Service im Netz

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Ich bin durch einen Artikel (mit Video) auf die OSM-Daten nutzende Anwendung XNavigator aufmerksam geworden. Diese lässt einen in “Quasi-3D” über OSM-Karten fliegen. XNavigator ist eine Java-Anwendung und lässt sich über den “Java WebStart” einfach per Klick im Browserfenster starten und setzt Sun’s Java-Implementierung voraus.

Ausprobiert habe ich die Anwendung unter Windows Vista. Die Bedienung ist teilweise noch etwas hakelig und die Darstellung nicht so flüssig und detailreich (z. B. Anzeige von Straßennamen, Straßenbahnschienen) wie ich mir das wünsche, aber die Anwendung ist vielversprechend.

Es wäre schön, wenn eine ähnliche 3D-”Flugfunktion” in das von mir sehr geschätzte KDE-Programm Marble eingebaut würde.

Ebenfalls sehr gut gefällt mir die Web-Anwendung OpenRouteService. die – der Name lässt es vermuten – ein Streckenrouting auf Basis von OSM-Daten erlaubt.

Es ist für mich als “OSM-Amateur-Geograf” schön, zu sehen, dass es inzwischen schon mehrere Anwendungen gibt, die auf Basis dieser Daten arbeiten.

Unterwegs mit dem Freerunner & TangoGPS

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Ich bin mit meinem OpenMoko Freerunner in einem fremden Gebiet unterwegs gewesen und habe TangoGPS als “Stadtplan” benutzt. Hard- und Software haben sich dabei gut bewährt, lediglich das stark spiegelnde Display war ziemlich unpraktisch. Ich habe das Display jeweils im Schatten abgelesen.

Vor meiner Reise habe ich mir daheim die Kacheln des Gebietes auf die MicroSD-Karte geladen, dafür gibt es einen Punkt im Kontextmenü von TangoGPS, wo man die Detailtiefe der herunter zu ladenden Kacheln auswählen kann (hohe Detaillierung kostet natürlich entsprechenden Speicherplatz auf der MicroSD-Karte). Mein GPS-Trace war schön akkurat auf kartographierten Wegen.

Freerunner: bessere Darstellung der TangoGPS-GUI

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Ein Schönheitsfehler bei TangoGPS ist, dass nur die aktive Registerkarte/Lasche lesbar dargestellt wird, die anderen sind “schwarz auf schwarz”.


Im Blog von Kushal Das habe ich nun einen Tipp gefunden, wie man die Registerkarten alle sichtbar machen kann:

man ersetzt die Datei ~/.gconf/apps/tangogps/%gconf.xml durch diese Datei und die Datei usr/share/themes/Moko/gtk-2.0/gtkrc durch diese.

Beim nächsten Start von TangoGPS erscheinen die Registerkarten von TangoGPS dann alle.

Autofahrt mit dem Freerunner & TangoGPS

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Heute hatte ich als Beifahrer im Auto den Freerunner dabei. Die Fahrzeit betrug ca. eine Stunde und beinhaltete Stadt- und Autobahnfahrten. Ich habe mir daheim die Karten schon auf den Freerunner herunter geladen, indem ich die Strecke auf der Karte mit dem Pen “abgefahren” bin und in bestimmten Bereichen auch gezoomt habe.

TangoGPS hat während der Fahrt jeweils die Umgebung der aktuellen Position angezeigt und die zurückgelegte Route durch eine rote Linie markiert. Ich war recht zufrieden mit der Genauigkeit der erfassten Strecke, lag fast immer auf der Straße oder knapp daneben. Der beste HDOP, den ich erzielte, lag bei 1,1.

Ein Problem ergibt sich, wenn man in einem Bereich zoomt, in dem man keine detaillierten Karten hat. TangoGPS zeichnet dann zwar die Position/Fahrtstrecke im gewünschten Maßstab, aber mangels der richtigen OSM-Kachel stimmt die Karte nicht.

Es wäre schön, wenn es ein Tool für TangoGPS gäbe, dass es einem erlaubt, daheim einen Bereich oder besser noch eine Strecke auszuwählen, für die dann automatisch die OSM-Kacheln in vorgegebenen Auflösungen herunter geladen werden.

Erste Tour mit Freerunner und OSM-Karte

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Ich habe heute Nachmittag eine Tour mit meinem Freerunner mit vorher herunter geladenem OSM-Kartenmaterial gemacht, hat sehr schön geklappt. Ich konnte in TangoGPS sehen, wo ich unterwegs war. Auch den ersten Import eines GPS-Traces in JOSM habe ich erfolgreich erledigt, hat alles prima geklappt. Ich habe den Track mittels scp vom Freerunner kopiert und mit einem Perl-Script in ein GPX-File umgewandelt.

Fortschritte in OpenStreetMap

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Ich habe heute mit Freude gesehen, dass an ein paar Ecken in meiner Heimatstadt gemappt wurde, die bisher noch Terra Incognita waren. Die Anzahl der OSM-Mapper hier hat sich erhöht. Auch in einer anderen Stadt, wo ich noch vor ein paar Wochen die Straße, in der mein Arbeitsplatz liegt, selbst gemappt habe, ist diese nun bereits um Nebenwege erweitert worden.

Es gibt sogar schon einen kleinen Routenplaner im Web, der auf OpenStreetMap-Daten basiert.

Subjektiv vermittelt mir dies das Gefühl, dass es gut mit OpenStreetMap vorwärts geht und die Open-Source-Gemeinschaft dem verbliebenen Duopol aus kommerziellen Kartenanbietern, Nokia/Navteq und TomTom/Tele Atlas, etwas entgegensetzen kann.

GPS auf dem OpenMoko Freerunner

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Eine Sache, die mich sehr am Freerunner gereizt hat, war die Möglichkeit, es auch für OpenStreetMap nutzen zu können. Dafür gibt es die Anwendung TangoGPS.

TangoGPS ermittelt über den im Freerunner eingebauten GPS-Emfänger die aktuelle Position. Um diesen nutzen zu können, muss der gpsd installiert sein und in dessen Config-Datei der Device-Eintrag korrigiert werden. Sowohl der gpsd als auch TangoGPS werden über opkg installiert.

Mein Plan war, heute früh nach dem Satfix die OpenStreetMap(OSM)-Karten meines Bereiches herunter zu laden und mich dann daran zu erfreuen, dass ich nun endlich mit freiem Kartenmaterial navigieren kann. Leider habe ich heute früh keinen GPS-Fix im Garten bekommen (war gestern kein Problem), so dass ich den Freerunner erst mal ohne Kartenmaterial mitgenommen habe.

Nach einigen Minuten bekam ich dann doch einen Satfix, hatte bis zu 10 Satelliten und in der Spitze einen HDOP von 1.4. Leider ist mir TangoGPS anfangs nach ein paar Sekunden Nutzung immer abgeschmiert, nach einem Reboot des Freerunner lief es dann aber stabil.

Da ich ja ohne Kartenmaterial unterwegs war, habe ich mich nur an der Positions- und Geschwindigkeitsanzeige erfreuen können. Daheim, so der Plan, vergleiche ich dann die Tracks, die meine WinTec-GPS-Maus aufgezeichnet hat, mit denen des Freerunners, um mir ein Bild über dessen Brauchbarkeit für die Aufnahme von GPS-Logs zu machen.

Dummerweise habe ich die Tracks im /tmp-Verzeichnis abspeichern lassen (Standard-Einstellung) und dann daheim versehentlich den Freerunner neu gebootet. Resultat: die Tracks auf dem Freerunner waren weg! Ich konnte zumindest vorher noch daheim Kartenmaterial herunter laden und sehen, dass die Tracks durchaus auf den bereits von mir gemappten Straßen lagen; ein weiterer Test muß nun zeigen, wie gut die Daten sind. Ich hatte unterwegs in der Spitze einen Empfang von zehn Satelliten und einen HDOP von 1.4, deshalb erwarte ich hier gute Tracks.

Etwas irritierend war für mich an TangoGPS, dass die Reiter/Laschen am unteren Bildrand nicht vollständig angezeigt werden, sondern nur die aktive Lasche. So hat es ein wenig gedauert, bis ich mal auf die Idee kam, einfach mal neben die vorhandene Lasche zu klicken – und siehe da, es passierte etwas!

Ich bin jetzt mal gespannt, ob bei meinen nächsten Touren TangoGPS stabil läuft, oder ob ich da auch erst wieder mit einem Reboot nachhelfen muß.

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