Zwischenstand: Nutzung meines Samsung Chromebooks

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Seit über einem Monat besitze ich ein Samsung Chromebook Serie 5 und möchte hier einen ersten Eindruck vermitteln.

Die Display-Größe sowie die Tastatur sind gut und für meine Bedürfnisse völlig ausreichend. Das Display spiegelt kaum, das Gerät ist damit auch “sommertauglich”. Für die mobile Nutzung habe ich die mitgelieferte Simyo-Karte im Einsatz, jedoch nutze ich sie bisher selten. Das Gerät bootet sehr schnell und wacht auch sehr schnell aus dem “Schlaf” auf. Das Chromebook ist für Aufgaben geeignet, die das Xoom Tablet nicht bewältigen kann.

Mit dem Chrome-Browser bin ich sehr zufrieden, jedoch finde ich, dass er manchmal “flüssiger” reagieren könnte, beispielsweise bei der Nutzung des Google Online-Readers. Möglicherweise ist aber auch meine WLAN/DSL-Anbindung die Ursache für die suboptimale Geschwindigkeit.

Ich nutze einige der im Chrome WebStore angebotenen Extensions. Verbesserungswürdig ist hier der Citrix Receiver, der nichts mit einer von einem Citrix-Server angebotenen ICA-Datei anzufangen weiß. Bei den genutzten Web-Anwendungen habe ich bisher noch keine Probleme festgestellt. Was ich vermisse, ist eine gute IRC-Extension/WebApp, die sich bei Traffic im Channel bemerkbar macht.

Als Anwendungen nutze ich naturgemäß WebApps, wie die von Google oder Evernote. Die mit einer WebApp verbunden Einschränkungen stellen für mich kein Problem dar, denn ich habe noch einen iMac und ein MacBook, auf denen ich die “Fat-Client”-Anwendungen nutze.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Chromebook, es macht das, was ich erwartet habe. Auch das Chromebook ist kein Gerät, dass ich unbedingt brauche, jedoch ist es für den Einsatz unterwegs etwas besser geeignet als mein 15″-MacBook, da es kleiner ist und eine erheblich längere Akku-Laufzeit aufweist. Voraussetzung ist allerdings, dass ich eine WLAN-/UMTS-Verbindung habe, da die Offline-Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind.

Chrome-Extension Pomodoro Daisuki

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Pomodoro Daisuki ist eine Extension für den Chrome-Browser, die ein Kanban-Board mit der Pomodoro-Technik verbindet.

Die Extension bietet die Möglichkeit, sich ein einfaches Kanban-Board zu bauen und darauf einfache Kanban-Karten in vier verschiedenen Farben zu platzieren. Über  Buttons am oberen Rand kann man einen Pomodoro oder eine kurze oder lange Pause starten.

Wer ein einfaches Kanban-Board benötigt und den Chrome-Browser verwendet, sollte sich diese Extension einmal ansehen.  Die Pomodoro-Funktionalität wird für mich allerdings dadurch eingeschränkt, dass man angefangene Pomodori und Pausen nicht abbrechen kann. Ich hoffe, dass der/die Programmierer hier noch eine entsprechende Option einbauen.

Die Extension lässt sich über den Chrome Web Store kostenlos installieren.

 

Noch ein Neuzugang: Samsung Chromebook Serie 5

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Nachdem Sun Microsystems schon 1996 den Netzwerk-Computer auf Java-Basis propagiert hat,  scheint sich nach dem Intermezzo  als Network Centric Computing nun unter dem Begriff Cloud Computing die Rückkehr zu serverbasierten Anwendungen tatsächlich in der breiteren Anwendung zu manifestieren, wobei letzerer mit der Miete von Diensten von externen Anbietern hier noch am weitesten geht.

Die Endgeräte, oft in Form von Thin Clients, übernehmen die Interaktion mit dem Anwender, doch die eigentlichen Anwendungsprogramme laufen auf Serversystemen “in der öffentlichen oder privaten Wolke”.  Das Konzept an sich ist schon seit Jahrzehnten bekannt; damals verrichteten zentrale Großrechner die Arbeit, die Anwender griffen über Terminals auf die Systeme zu.

Nun scheint der Trend dahin zu gehen, verstärkt über Thin-Clients oder Webbrowser serverbasierte Anwendungen zu benutzen. Der Browser wird so zum neuen Terminal, nur bunter und dank eines gewissen Maßes an Eigenintelligenz, wie der Fähigkeit zur HTML5-Interpretation, mit höherem Bedienkomfort.

Neben Unternehmen und Institutionen, die die Gesamtbetriebskosten ihrer Arbeitsplatzsysteme senken wollen, sind Cloud-basierte Anwendungen auch für Privatanwender interessant, denn sie verringern den Zeitbedarf, der für die Wartung der bisher lokal installierten Programme aufgewendet werden muss.

Noch einen Schritt weiter gehen die Chromebooks, die ein Notebook im Wesentlichen auf die Bereitstellung eines Browsers reduzieren. Neben etwas geringeren Anforderungen an die Hardware gegenüber einem normalen PC/Notebook (Fat Client) reduziert sich für den Anwender der Wartungsaufwand für sein Endgerät sehr stark, da er sich nicht mehr selbst um System- und Programmupdates und -upgrades, Virenscanner und Datensicherung kümmern muss. Neue Abhängigkeiten und Risiken entstehen andererseits durch die zumindest teilweise Aufgabe über die Kontrolle der eigenen Daten (Datenschutz und Privatsphäre sowie Datensicherheit) und die Abhängigkeit von der Bereitstellung der benötigten IT-Infrastuktur durch Dritte (Netze, Anwendungen, Speicher, etc.).

Da ich das Konzept des Chromebooks sehr interessant finde und etwas tiefere Erfahrungen mit der Cloud sammeln möchte, habe ich mir ein Chromebook gekauft. Ich habe diesen Kauf über Monate hin abgewogen. Im Prinzip kann ich bereits tiefergehende Erfahrungen in der Cloud mit jedem Browser sammeln, den ich auf meinen Computern installiert habe, doch ich wollte das “Gesamterlebnis” inclusive des “schlanken” Endgerätes haben, also sehen, wie weit ich an einem System ohne das “Sicherheitsnetz” lokaler Anwendungen und mit rasanten Bootzeiten komme, aber auch der Abhängigkeit von einer ständig verfügbaren Datenverbindung.

Ich versuche nun, wenn möglich, das Chromebook privat zu nutzen, zu sehen, was geht, wo und ich meine Workflows anpassen muss, aber auch, welche Änderungen in meinem Nutzungsverhalten sich durch die raschen Bootzeiten, die mobile Verfügbarkeit durch Datenanbindung via UMTS an einem “großen” Gerät (verglichen mit einem Smartphone) mit Tastatur sich ergeben, und wo die Grenzen dieses Ansatzes liegen. Ich werde mich intensiver mit Web-Anwendungen beschäftigen und in diesem Bereich neues Wissen und neue Fähigkeiten aufbauen.

Mein kleines Abenteuer in der Cloud kann beginnen!

Vorsicht beim Passwortwechsel für die Google-Dienste!

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Offenbar benutzt Google für manche Dienste das G+/GMail-Passwort für die Verschlüsselung der Daten. Ich bin beispielsweise beim Verbinden einer Google Chrome-Installation mit meinem Google-Account  nach dem vorherigen Passwort gefragt worden, nachdem ich mein Google-Passwort geändert hatte. Die Passwort-Änderung lag hierbei schon etliche Tage zurück. Gott sei Dank habe ich mir das vorherige Passwort aufgehoben.

Ich kann mir vorstellen, dass dies auch bei anderen Google-Diensten passieren könnte.  Es empfiehlt sich also, eine Historie über die benutzten Google-Passworte zu führen.

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