Zwischenstand: Nutzung meines Samsung Chromebooks

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Seit über einem Monat besitze ich ein Samsung Chromebook Serie 5 und möchte hier einen ersten Eindruck vermitteln.

Die Display-Größe sowie die Tastatur sind gut und für meine Bedürfnisse völlig ausreichend. Das Display spiegelt kaum, das Gerät ist damit auch „sommertauglich“. Für die mobile Nutzung habe ich die mitgelieferte Simyo-Karte im Einsatz, jedoch nutze ich sie bisher selten. Das Gerät bootet sehr schnell und wacht auch sehr schnell aus dem „Schlaf“ auf. Das Chromebook ist für Aufgaben geeignet, die das Xoom Tablet nicht bewältigen kann.

Mit dem Chrome-Browser bin ich sehr zufrieden, jedoch finde ich, dass er manchmal „flüssiger“ reagieren könnte, beispielsweise bei der Nutzung des Google Online-Readers. Möglicherweise ist aber auch meine WLAN/DSL-Anbindung die Ursache für die suboptimale Geschwindigkeit.

Ich nutze einige der im Chrome WebStore angebotenen Extensions. Verbesserungswürdig ist hier der Citrix Receiver, der nichts mit einer von einem Citrix-Server angebotenen ICA-Datei anzufangen weiß. Bei den genutzten Web-Anwendungen habe ich bisher noch keine Probleme festgestellt. Was ich vermisse, ist eine gute IRC-Extension/WebApp, die sich bei Traffic im Channel bemerkbar macht.

Als Anwendungen nutze ich naturgemäß WebApps, wie die von Google oder Evernote. Die mit einer WebApp verbunden Einschränkungen stellen für mich kein Problem dar, denn ich habe noch einen iMac und ein MacBook, auf denen ich die „Fat-Client“-Anwendungen nutze.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Chromebook, es macht das, was ich erwartet habe. Auch das Chromebook ist kein Gerät, dass ich unbedingt brauche, jedoch ist es für den Einsatz unterwegs etwas besser geeignet als mein 15″-MacBook, da es kleiner ist und eine erheblich längere Akku-Laufzeit aufweist. Voraussetzung ist allerdings, dass ich eine WLAN-/UMTS-Verbindung habe, da die Offline-Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind.

Zwischenstand: Nutzung meines Motorola-Xoom-Tablets

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Ich habe mein Motorola-Xoom-Tablet nun schon einige Wochen und wollte hier mal einen Zwischenstand geben.

Folgende Punkte gefallen mir nicht an dem Tablet:

  • überraschend lange Bootzeit (im Vergleich zu meinem Samsung Chromebook). Ich bin dazu übergegangen, mein Tablet bei am Abend nicht auszuschalten, sondern  “schlafen“ zu lassen.
  • der Google-RSS-Reader hat keine hundertprozentigen Offline-Fähigkeiten. Ich kann nur einen Teil der Beiträge ohne Netzverbindung lesen
  • der Browser zeigt viele Webseiten nicht korrekt (vor allem unvollständig) an
  • es lässt sich mit Bordmitteln kein Proxy-Server eintragen
  • ich habe Probleme mit der Hotspot-Nutzung meines iPhones via Bluetooth. Wenn die Verbindung abgebaut wurde, muss ich das Tablet neu booten, um wieder übre das iPhone surfen zu können
  • das Display ist stark reflektierend bei Lichteinfall

Was mir gefällt:

  • das Xoom ist ein gutes Kindle-Lesegerät für die „dunklen Monate“
  • es lässt sich aufgrund seiner handlichen Abmessungen gut im Auto von einem Beifahrer verwenden
  • Navigationsanwendungen (Google Maps und ADAC Maps) lassen sich auf dem Xoom deutlich angenehmer nutzen als auf meinem iPhone
  • anständige Akku-Laufzeit

In der Praxis nutze ich das Xoom für folgende Zwecke:

  • Kindle-Bücher lesen
  • RSS-Feeds lesen
  •  G+, Twitter und Facebook nutzen
  • Surfen
  • Verkehrsinformation (Verkehrslage auf Straßen und Autobahnen)

Eine Bewertung, ob sich der Kauf für mich gelohnt hat, fällt mir zum jetzigen Zeitpunkt schwer. Das Tablet hat zwar seine Vorzüge, aber ich könnte auch gut ohne leben. Vielleicht eröffnet die Android-Version „Icecream Sandwich“ ja neue Möglichkeiten.

 

„Thinking in Systems: A Primer“ von Donella H. Meadows

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Das Buch gibt eine Einführung in das Systems Thinking.

Es zeigt, wie man reale oder abstrakte Gebilde als ein System beschreiben kann, in dem sich die einzelnen Komponenten gegenseitig beeinflussen können, sowie auch die Einflüsse von und auf andere Gebilde. Die Abbildung als System lässt sich dabei auf vielen verschiedenen Gebieten anwenden, wie z. B. Technik, Ökonomie, Biologie, etc.

Im ersten Teil des Buches zeigt die Autorin die grundlegenden Typen von Systemen. Sie zeigt die verzögernde Wirkung von Reservoiren/Inventar/Lagern/Vorräten auf und stellt verschiedene Rückkopplungstypen vor (stabilisierend, positiv und negativ verstärkend, unterschiedliche Anzahl von Reservoiren). Als Beispiele dient unter anderem der Klassiker einer Temperatursteuerung für ein Haus über einen Temperaturfühler, gekoppelt mit einer Heizung und einer Kühlung, als auch der Bestellzyklus bei einem Autohändler, der verkaufte Autos so ersetzen möchte, dass er immer die nachgefragten Modelle vorrätig hat, aber auch keinen übermässig hohen Lagerbestand hat.

Im zweiten Teil wird die Bedeutung der Reselienz (Widerstandsfähigkeit, Belastbarkeit), Selbstorganisation und der Hierarchie  beleuchtet. Es wird zwischen linearen und nicht-linearen Systemen unterschieden sowie das Konzept der limitierenden Faktoren vorgestellt. In einem Kapitel werden die Fallen von Systemen, aber auch ihre Möglichkeiten behandelt, und zwar von solchen, in denen der Mensch agiert, beispielsweise der Rüstungswettlauf.

Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit geeigneten Stellen, in ein System einzugreifen, z. B. zur Verringerung des Wirtschaftswachstums.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Durch die Darstellung von bekannten Sachverhalten als System, z. B. die Verzinsung von Kapital oder die Eskalation von Meinungsverschiedenheiten, hat sich mir eine neue Perspektive eröffnet. Ich hatte zwar schon vor langer Zeit etwas über Systeme und Regelkreise gelernt, doch im Alltag nicht angewendet. Das Buch könnte mich dazu anregen,  zukünftig bei Aufgaben und Probleme auch einmal die „Systembrille“ aufzuziehen und mir so einen neuen Zugang zu Sachverhalten zu ermöglichen.

„Master Your Workday Now“ von Michael Linenberger

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Das Buch Master Your Workday Now von Michael Linenberger stellt das gleichnamige Aufgaben- und Zeitmanagement-System des Autors vor. Das Buch ist in drei Teile gegliedert.

Teil 1: Control Layer

Der Teil Control Layer behandelt das Thema, erst einmal die alltägliche Arbeit in den Griff zu bekommen. Er basiert darauf, die Aufgaben erst einmal nach Dringlichkeit/Zeithorizont in Listen zu sortieren und teilt die Zeit in verschiedene Bereiche ein.

Die Dringlichkeit „heute zu erledigen“ (Critical Now) beinhaltet alle Aufgaben, die unbedingt heute zu erledigen sind. Sein Kriterium dafür: ich gehe erst nach Hause, wenn ich diese Aufgaben erledigt habe.

Die nächste Stufe sind Aufgaben, die in den nächsten ein bis zwei Wochen durchzuführen sind, die man aber durchaus schon beginnen kann, wenn die Critical-Now-Aufgaben des Tages abgearbeitet sind (Opportunity Now).

Aufgaben, die erst nach ein bis zwei Wochen fällig werden, werden in die Dringlichkeitsklasse Over-the-Horizon eingeordnet.

Er visualisiert die Zonen mit einem Fließband, bei dem wir an der Position  heute stehen und die Arbeit auf uns zugerollt kommt. Das, was wir gerade bearbeiten, ist dann der Critical-Now-Bereich, dann folgt der Opportunity Now-Bereich, und in einiger Entfernung der Over-the-Horizon-Bereich.

Der Autor argumentiert, dass eine Priorisierung nach Wichtigkeit de facto heute nicht mehr möglich sei, weil dann zu viele Aufgaben als wichtig markiert würden, und damit keine wirkliche Rangfolge mehr entstünde. Dadurch, dass die Critical Now-Liste sehr wenige Einträge haben sollte oder gar leer ist, besteht dich Chance, in der nächsten Zeitstufe, der Opportunity Now-Zone, dennoch erst die wichtigen Aufgaben abzuarbeiten, denn die ganz dringenden hat man ja bereits erledigt.

Linenberger beschreibt, wie sich sein System in Microsoft Outlook mit der eingebauten Aufgaben-Funktionalität abbilden lässt (für Anwender, deren Arbeit hauptsächlich über den Posteingang dieses E-Mail-Programms herein kommt) und stellt für diejenigen, die nicht unbedingt Outlook nutzen möchten, eine Implementierung über den Web-Service Toodledo vor.

Des bisher beschriebenen Teil des Buches gibt es als kostenlosen Download bei Michael Linenberger  in Form des Buches The One Minute To-Do List (E-Mail-Registrierung erforderlich).

Teil 2: Create Layer

Dieser Teil widmet sich dem Formulieren und Erreichen von Arbeitsergebnissen, üblicherweise durch das Setzen und Verwalten von Zielen. Im Gegensatz zum eher reaktiven Verhalten auf der Control Layer werden hier proaktiv Ziele formuliert und umgesetzt.

Die Ziele werden dabei in Form von zwei Komponenten gesetzt. Die eine ist ein Vision Goal und meint eine sensorische, meist bildliche, Vorstellung davon, wie es ist, wenn das Ziel erreicht wurde, möglichst noch ergänzt um eine emotionale Komponente (z. B. „Ich stehe in meinem Garten und geniesse die prächtigen Farben und den Duft meiner Blumenbeete, die ich neu angelegt habe“). Die zweite Komponente ist das Target Goal, das Ziel im eigentlichen Sinne, dass oft den SMART-Kriterien genügt. Linenberger betont, dass erst beide Komponenten zusammen ein gutes Ziel ausmachen. Weiterhin empfiehlt er, die gerade zur Bearbeitung anstehenden Ziele zu aktivieren, gewissermaßen sein Unterbewusstsein auf diese Ziele „anzusetzen“, so dass das Unterbewusstsein „im Hintergrund“ ebenfalls daran arbeitet.

Teil 3: Connect Layer

Dieser abschliessende Teil widmet sich der Frage, ob und wie die Arbeit mit den persönlichen Werten in Einklang gebracht werden können. Er argumentiert, dass man am besten und leichtesten arbeitet, wenn man das, was man macht, aus Überzeugung macht.

Linenberger empfiehlt, in seinem bisherigen Leben nach einem „roten Faden“, das „zu dem man geboren ist“, zu suchen. Diese „persönliche Mission“ kann sich in verschiedendsten Ausprägungen manifestieren, z. B. kann man die Mission „ich möchte anderen Menschen helfen“ sowohl als Arzt (körperliche Beschwerden lindern oder heilen) als auch als Sanitär-Installateur (den Menschen fliessendes Wasser und eine warme Wohnung im Winter ermöglichen) ausleben.

 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gab mir  neue Anregungen und  viele Quellenverweise, die mir bei Bedarf eine weitere Beschäftigung mit bestimmten behandelten Aspekten, z. B. dem Flow, ermöglichen.

Chrome-Extension Pomodoro Daisuki

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Pomodoro Daisuki ist eine Extension für den Chrome-Browser, die ein Kanban-Board mit der Pomodoro-Technik verbindet.

Die Extension bietet die Möglichkeit, sich ein einfaches Kanban-Board zu bauen und darauf einfache Kanban-Karten in vier verschiedenen Farben zu platzieren. Über  Buttons am oberen Rand kann man einen Pomodoro oder eine kurze oder lange Pause starten.

Wer ein einfaches Kanban-Board benötigt und den Chrome-Browser verwendet, sollte sich diese Extension einmal ansehen.  Die Pomodoro-Funktionalität wird für mich allerdings dadurch eingeschränkt, dass man angefangene Pomodori und Pausen nicht abbrechen kann. Ich hoffe, dass der/die Programmierer hier noch eine entsprechende Option einbauen.

Die Extension lässt sich über den Chrome Web Store kostenlos installieren.

 

Noch ein Neuzugang: Samsung Chromebook Serie 5

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Nachdem Sun Microsystems schon 1996 den Netzwerk-Computer auf Java-Basis propagiert hat,  scheint sich nach dem Intermezzo  als Network Centric Computing nun unter dem Begriff Cloud Computing die Rückkehr zu serverbasierten Anwendungen tatsächlich in der breiteren Anwendung zu manifestieren, wobei letzerer mit der Miete von Diensten von externen Anbietern hier noch am weitesten geht.

Die Endgeräte, oft in Form von Thin Clients, übernehmen die Interaktion mit dem Anwender, doch die eigentlichen Anwendungsprogramme laufen auf Serversystemen „in der öffentlichen oder privaten Wolke“.  Das Konzept an sich ist schon seit Jahrzehnten bekannt; damals verrichteten zentrale Großrechner die Arbeit, die Anwender griffen über Terminals auf die Systeme zu.

Nun scheint der Trend dahin zu gehen, verstärkt über Thin-Clients oder Webbrowser serverbasierte Anwendungen zu benutzen. Der Browser wird so zum neuen Terminal, nur bunter und dank eines gewissen Maßes an Eigenintelligenz, wie der Fähigkeit zur HTML5-Interpretation, mit höherem Bedienkomfort.

Neben Unternehmen und Institutionen, die die Gesamtbetriebskosten ihrer Arbeitsplatzsysteme senken wollen, sind Cloud-basierte Anwendungen auch für Privatanwender interessant, denn sie verringern den Zeitbedarf, der für die Wartung der bisher lokal installierten Programme aufgewendet werden muss.

Noch einen Schritt weiter gehen die Chromebooks, die ein Notebook im Wesentlichen auf die Bereitstellung eines Browsers reduzieren. Neben etwas geringeren Anforderungen an die Hardware gegenüber einem normalen PC/Notebook (Fat Client) reduziert sich für den Anwender der Wartungsaufwand für sein Endgerät sehr stark, da er sich nicht mehr selbst um System- und Programmupdates und -upgrades, Virenscanner und Datensicherung kümmern muss. Neue Abhängigkeiten und Risiken entstehen andererseits durch die zumindest teilweise Aufgabe über die Kontrolle der eigenen Daten (Datenschutz und Privatsphäre sowie Datensicherheit) und die Abhängigkeit von der Bereitstellung der benötigten IT-Infrastuktur durch Dritte (Netze, Anwendungen, Speicher, etc.).

Da ich das Konzept des Chromebooks sehr interessant finde und etwas tiefere Erfahrungen mit der Cloud sammeln möchte, habe ich mir ein Chromebook gekauft. Ich habe diesen Kauf über Monate hin abgewogen. Im Prinzip kann ich bereits tiefergehende Erfahrungen in der Cloud mit jedem Browser sammeln, den ich auf meinen Computern installiert habe, doch ich wollte das „Gesamterlebnis“ inclusive des „schlanken“ Endgerätes haben, also sehen, wie weit ich an einem System ohne das „Sicherheitsnetz“ lokaler Anwendungen und mit rasanten Bootzeiten komme, aber auch der Abhängigkeit von einer ständig verfügbaren Datenverbindung.

Ich versuche nun, wenn möglich, das Chromebook privat zu nutzen, zu sehen, was geht, wo und ich meine Workflows anpassen muss, aber auch, welche Änderungen in meinem Nutzungsverhalten sich durch die raschen Bootzeiten, die mobile Verfügbarkeit durch Datenanbindung via UMTS an einem „großen“ Gerät (verglichen mit einem Smartphone) mit Tastatur sich ergeben, und wo die Grenzen dieses Ansatzes liegen. Ich werde mich intensiver mit Web-Anwendungen beschäftigen und in diesem Bereich neues Wissen und neue Fähigkeiten aufbauen.

Mein kleines Abenteuer in der Cloud kann beginnen!

Meine ersten Tage mit dem Motorola Xoom Tablet

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Ich nutze nun seit einigen Tagen das Motorola Xoom Tablet und konnte mir daher einen ersten Eindruck bilden.

 

Anmerkungen zur Hardware

Der Akku hält angenehm lange, ich habe allerdings keine Messungen über die Laufzeit durchgeführt. Das Display ist ziemlich stark reflektierend, also für den Einsatz unter stärkerem Lichteinfall nur bedingt geeignet. Man sieht auch Fingerabdrücke gut auf dem Display,  so dass ein Microfasertuch ein guter Begleiter für das Tablet ist. Die eingebaute rückseitige Kamera macht gute Fotos, die Frontkamera erfüllt ihren Zweck für Video-Chats.

 

Die Handhabung von Android

Das Tablet läuft unter der Android-Version 3. 2. („Honeycomb“). Da das Xoom mein erstes Android-Gerät ist, musste ich  mich erst einmal mit der Benutzerführung vertraut machen, was jedoch schnell erledigt war. Das Tablet verfügt über fünf virtuelle Bildschirme, die sich jeweils individuell mit Programm-Icons oder Widgets versehen lassen.

Ein Fehler findet sich im Zusammenspiel des Xoom mit dem iPhone beim Tethering (Persönlicher Hotspot) über Bluetooth: wenn auf dem Xoom die Verbindung mit dem iPhone getrennt wird, muss das Xoom neu gebootet werden, bevor das iPhone das nächste mal für den Internet-Zugang genutzt werden kann. Andernfalls wird nur gepairt.

Der Browser von Android „fühlt“ sich anders an als Google Chrome, aber das ist wahrscheinlich nur eine Sache der Gewöhnung. Der Ladevorgang für Webseiten wird mit einem dünnen Fortschrittsbalken unter der Adressleiste visualisiert.

Was für mich ungewohnt war, ist, dass die laufenden Anwendungen meist nicht beim Verlassen beendet wurden, ein Verhalten, dass ich bisher nur vom iPhone kannte. Bei Bedarf lassen sich die Anwendungen allerdings beenden. Sehr schön ist, dass der Energie- und Speicherverbrauch der laufenden  Anwendungen angezeigt werden kann. Überhaupt lassen sich eine ganze Reihe von Einstellungen für Android über eine gut gestaltete Oberfläche vornehmen.

 

Anwendungen

Die Anwendungen für Android werden üblicherweise über über einen Market verwaltet. Er bietet ein Verzeichnis über verfügbare Anwendungen und erlaubt die (De-)Installation sowie die Aktualisierung von Anwendungen. Die Anwendungen (Apps) werden dabei nach Kategorien sortiert dargeboten, der Katalog lässt sich aber auch durchsuchen. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Anwendungen. Die Bezahlung erfolgt über die Eingabe der Kreditkartendaten (Google Checkout). Hier würde ich mir alternative Zahlungsmethoden wünschen, wie sie auch Apple und Amazon bieten.

Die Nutzung von Google Music ist nur für Einwohner der USA vorgesehen, jedoch kann man sich, bei einmaliger Anmeldung in Google Music über einen US-Proxy, auch von Deutschland aus anmelden und dann seine Musiksammlung dort hochladen.

Meine Feld-, Wald-, und Wiesenanwendungen sind neben dem Browser der Google Reader, Google Mail, Google+, Facebook, Evernote und die Kindle-App. Darüber hinaus habe ich mir noch ein paar Mobilitätsanwendungen (Fahrplanauskunft, Zug-Verspätungen, ADAC Maps) installiert. Auch der Citrix Receiver kommt bei mir zum Einsatz. Aufgrund des relativ kleinen Bildschirms ist es aber kein Vergnügen, längere Zeit damit zu arbeiten, aber immerhin bietet der Receiver ja eine Lupen-Funktion.

 

Gerätenutzung

Bisher habe ich das Xoom Tablet zum einen wegen seiner Handlichkeit im Bett genutzt, aber aufgrund der kurzen Bootzeit auch, um „mal schnell“ etwas nachzugucken. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist bei mir die Nutzung als Kindle-Reader. Gerade zur dunklen Jahreszeit kann ich im Auto als Beifahrer lesen, auch wenn ich in der Dunkelheit unterwegs bin.

 

Fazit

Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Xoom. Der Einstieg war leicht für mich, die endgültigen Einsatzgebiete haben sich noch nicht heraus kristallisiert, doch ich denke, das Tablet kann ein Notebook oder einen Desktop nur teilweise ersetzen Es ist vielmehr aufgrund seiner Größe und schnellen Betriebsbereitschaft eher eine gute Ergänzung dazu.

 

 

Vorsicht beim Passwortwechsel für die Google-Dienste!

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Offenbar benutzt Google für manche Dienste das G+/GMail-Passwort für die Verschlüsselung der Daten. Ich bin beispielsweise beim Verbinden einer Google Chrome-Installation mit meinem Google-Account  nach dem vorherigen Passwort gefragt worden, nachdem ich mein Google-Passwort geändert hatte. Die Passwort-Änderung lag hierbei schon etliche Tage zurück. Gott sei Dank habe ich mir das vorherige Passwort aufgehoben.

Ich kann mir vorstellen, dass dies auch bei anderen Google-Diensten passieren könnte.  Es empfiehlt sich also, eine Historie über die benutzten Google-Passworte zu führen.

„The Personal MBA: A World-Class Business Education in a Single Volume“ von Josh Kaufman

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Über mehrere Wochen hinweg habe ich das englischsprachige Buch The Personal MBA: A World-Class Business Education in a Single Volume von Josh Kaufmann gelesen.

Die Philosophie hinter dem Buch ist, wie der Titel schon vermuten lässt, das essentielle Business-Wissen in einem Buch zu vermitteln.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt:

  • Warum sollte man dieses Buch lesen?
  • Wertschöpfung
  • Marketing
  • Verkauf
  • Leistungserbringung
  • Finanzen
  • Der menschliche Geist
  • Mit sich selbst arbeiten
  • Mit anderen arbeiten
  • Systeme verstehen
  • Systeme analysieren
  • Systeme verbessern

In jedem Abschnitt werden wichtige Prinzipien in kurzen Texten vorgestellt. Naturgemäss werden die Themen nicht in der Tiefe behandelt, sondern nur ihre Essenz vermittelt. Dies geschieht auf leicht verständliche Weise. Im Anhang wird zu vielen Themen auf weiterführende Literatur verwiesen.

Josh Kaufman entwickelt in seinem Buch keine neuen Inhalte, sondern sein Verdienst ist es, eine Auswahl aus dem vorhandenen, aber über viele Quellen verstreuten Wissen für den Leser zusammen zu stellen. Dies ist ihm meiner Meinung nach gut gelungen.

Das Buch kann meiner Meinung nach allerdings nicht eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt ersetzen, da elementare Inhalte, wie Buchführung oder Rechnungswesen, nicht behandelt werden.

Ich halte das Buch jedoch für geeignet, einen groben Überblick über die wesentliche betriebswirtschaftliche Themen zu geben, als Einstiegswerk für angehende Entrepreneure, aber auch als Ergänzung für  betriebswirtschaftlich ausgebildete Menschen, da es noch einmal das „grosse Ganze“ in den Vordergrund stellt, das in der täglichen Arbeit leicht aus dem Blick geraten kann.

Der Autor bietet auf seiner Webseite weiterführende Informationen zu den im Buch vorgestellten Themen an.

Neben dem Buch selbst finde ich auch Kaufman’s Konzept sehr interessant, ein Wissensgebiet zu erschliessen. Etwas Ähnliches würde ich mir auch für andere Themenbereiche wünschen.

 

Neues Spielzeug: Motorola Xoom

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Vor einigen Tagen habe ich mir das Motorola Xoom-Android-Tablet in der Wi-Fi-Version gekauft. Leider war das Gerät defekt, so dass ich erst seit gestern ein funktionierendes Tablet habe.

Über die Software-Update-Funktion konnte ich das Betriebssystem auf die Android-Version 3.2 aktualisieren. Da dies mein erstes Android-Gerät ist, muss ich mich an die Bedienung erst gewöhnen. Aus dem gleichen Grund kann ich auch die Bedienung des Tablets noch nicht bewerten.

Die Hardware zumindest gefällt mir. Das Tablet hat zwei Kameras, eine auf den Anwender gerichtete und eine auf der Rückseite, und ist damit tauglich für Videochats. Das Display spiegelt recht stark und lässt auch Fingerabdrücke gut erkennen, vermutlich ist das Tablet bei Sonnenschein nur in eher abgeschatteten Bereichen verwendbar.

Jetzt muss ich mich erst einmal in die Welt von Android einarbeiten, eine neue Lernerfahrung liegt vor mir…

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